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Eine Umfrage des Marktforschungsinstituts Toluna hat ergeben, dass die Deutschen trotz jahrelanger Zinsflaute tatkräftig sparen und das meiste ihres Ersparten auf dem Sparbuch oder Girokonto anlegen. Doch wer langfristig Vermögen aufbauen möchte, der kommt an Aktien oder Fonds nicht vorbei. Denn trotz der Kursrisiken lohnt es sich, einen Teil des Ersparten an der Börse zu investieren und den Rest zum Beispiel in sichere Anlageformen wie Fest- und Tagesgeld. 

Aktien und Fonds lohnen sich auf lange Sicht
Laut der Deutschen Bundesbank betrug im Juni 2018 das Geldvermögen privater Haushalte fast sechs Billionen Euro. Doch 40 Prozent dieses Vermögens parkt trotz der Niedrigzinsen noch immer auf Sparbüchern oder Girokonten. Lediglich knapp 5 Prozent des Geldvermögens steckt in börsennotierten Aktien. Weitere 10 Prozent sind in Investmentfonds angelegt, die zum Teil auch in Aktien investieren. Betrachtet man die Entwicklung des Deutschen Aktienindexes DAX, zeigt sich schnell, dass sich Aktien und Fonds auszahlen – zumindest dann, wenn Anleger einen langen Atem beweisen. Der DAX listet bereits seit 30 Jahren die Börsenwerte der 30 wichtigsten, an der Börse gehandelten Unternehmen. Und trotz der Höhen und Tiefen an der Börse in den letzten Jahren, konnte man mit einer Anlagenstreuung in die 30 größten Standardaktien über die Jahre lukrative Erträge erwirtschaften.

4 Tipps für die Geldanlage in Aktien und Fonds
Sparer, die auf eine höhere Gesamtrendite setzen wollen, sollten ihr Anlegerportfolio vor allem mit chancenreichen Kapitalanlagen wie Aktien und Fonds ergänzen. Doch ehe Anleger in Aktien oder Fonds anlegen, sollten sie die nachfolgenden Grundregeln beachten:

  • Legen Sie nur einen Teil Ihrer Ersparnisse in Aktien an. Finanzielle Notreserven für etwaige Reparaturen oder Ähnliches sollten schnell verfügbar sein und daher auf dem Flexgeld- oder Tagesgeldkonto deponiert werden.
  • Das anzulegende Geld sollte auf verschiedene Aktien von verschiedenen Wirtschaftszweigen verteilt werden.
  • Anleger, die regelmäßige Erträge erzielen möchten, sollten auf ertragreiche Aktien setzen, die bereits seit vielen Jahren eine attraktive Dividende ausschütten. Hierzu zählen vor allem große deutsche Unternehmen, die im DAX gelistet sind.
  • Für den Anteil der Aktien im Depot gibt es eine einfache Faustregel: 100 minus Lebensalter. Das bedeutet je älter der Anleger ist, desto geringer sollte der Aktienanteil sein.
  • Für Einsteiger ist die Nutzung einer digitalen Vermögensverwaltung besonders sinnvoll. Denn sie hilft Anlegern dabei, das richtige Produkt unter Berücksichtigung einer vorab festgelegten Anlagestrategie zu finden.