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Dank wachsender Wirtschaft und dem geringsten Haushaltsdefizit seit 40 Jahren stuft die Agentur Standard & Poor's das Länder-Rating für Portugal auf BBB- hoch.

Das Anlageland Portugal steht wieder hoch in der Gunst der Sparer. Wurde Portugal nach dem Brexit im vergangenen Sommer noch als möglicher Kandidat für den nächsten EU-Austritt gehandelt, hat die portugiesische Wirtschaft kräftig aufgeholt: Im ersten Quartal 2017 verzeichnete das Nationale Statistikinstitut INE das stärkste Wachstum in zehn Jahren. Verglichen mit dem ersten Quartal 2016 ist die Wirtschaft um 2,80 Prozent gewachsen.

Gründe für den Aufschwung sind der starke Tourismus, ein boomender Immobilienmarkt, der auch ausländische Investoren anzieht, sowie der florierende portugiesische Export. Das INE erwartet für 2017 ein weiteres Wachstum von 1,60 Prozent.

Bereits im März verkündete die portugiesische Regierung, dass sie 2016 das geringste Haushaltsdefizit in über 40 Jahren verzeichnen konnte. Mit 2,10 Prozent des portugiesischen BIP liegt das Defizit deutlich unter der von der EU vorgeschriebenen Höchstquote von 3 Prozent.

Vor dem Hintergrund der genannten Zahlen will der portugiesische Premierminister António Costa nun auch die Ratingagenturen davon überzeugen, Portugal wieder bessere Bewertungen zu geben. Derzeit (Mai 2017) steht Portugal bei BB+ (Standard & Poor’s, Fitch) bzw. Ba1 (Moody’s).

Quellen: Reuters, Financial Times

Update 19.09.2017

Jetzt ist es offiziell: Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters hat die Agentur Standard & Poor's das Länder-Rating für Portugal auf BBB- mit stabilem Ausblick hochgestuft. Standard & Poor's erwartet demnach, dass sich die portugiesischen Exporte weiterhin positiv entwickeln und auch das BIP weiter wachsen wird.

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