Savedo-Mitgründer und Geschäftsführer Christian Tiessen zieht im Interview Bilanz zum ersten Jahr von Savedo, spricht über sein bisheriges Highlight in der noch jungen Unternehmensgeschichte und verrät, was er so macht, wenn er mal nicht am Erfolg von Savedo arbeitet. 

Savedo-Mitgründer und Geschäftsführer Christian Tiessen

Christian, nach einem arbeitsintensiven ersten Jahr bei Savedo, bist du mit der Entwicklung des Unternehmens zufrieden?

Das bin ich. Seit unserem Launch am 4. Dezember 2014 hat sich einiges getan. Wir haben unseren Marktplatz von ursprünglich vier auf mittlerweile 19 verschiedene Festgeldangebote von vier Partnerbanken ausgebaut. Wir sind als erster Online-Marktplatz nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich vertreten. Im August haben wir unsere Webseite einem Facelift unterzogen und noch nutzerfreundlicher gestaltet. Haben viele technische Neuerungen implementiert, die die Anlage mit Savedo noch leichter, sicherer und schneller machen. Zudem stehen wir mit vielen weiteren Banken in fortgeschrittenen Verhandlungen für spannende Produkte und haben für die nächsten Jahre schon einen klaren Fahrplan für Savedo entworfen. Nun blicken wir mit Freude den neuen Herausforderungen entgegen.

An welche Herausforderungen denkst du konkret?

Wir wollen in den nächsten Monaten und Jahren zum sichersten und größten Online-Marktplatz für klassische Anlageprodukte in Europa aufsteigen. Eine weitere Internationalisierung von Savedo ist dabei ebenso Teil des Vorhabens wie der Ausbau unseres Angebots um neue Anlageprodukte und weitere Anlageklassen.

Dabei ist es uns vor allem wichtig, das Ohr immer am Kunden zu haben und insbesondere eine Nutzer-Erfahrung zu schaffen, die jener der klassischen Finanzdienstleister deutlich überlegen ist.

Was war dein bisher größtes Highlight bei Savedo?

Im August haben wir die Grenze von 100 Millionen Euro Anlagevolumen geknackt. Das zeigt zum einen, dass sich deutsche und österreichische Sparer von ihren Hausbanken nicht mehr länger mit Minizinsen abspeisen lassen. Zum anderen aber auch, dass die Menschen auf Savedo setzen und Vertrauen in uns und unsere Produkte haben. Nicht wenige Menschen haben dabei bereits mehrere Male über uns ihr Geld angelegt. Das ist eine schöne Bestätigung für unser Geschäftsmodell. 

Was ist die wichtigste Erkenntnis nach einem Jahr Savedo?

Im Mittelpunkt muss immer der Kunde stehen! Es bringt relativ wenig, wenn wir selbst mit unseren Produkten, unseren Prozessen oder ganz allgemein unserem Webauftritt zufrieden sind. Die Kunden müssen mit all diesen Dingen zurechtkommen und zufrieden sein. Irgendwelchen technischen Schnickschnack zu implementieren, der die Anlage mit uns vereinfachen soll, aber von niemandem verstanden und deshalb auch nicht genutzt wird, bringt herzlich wenig. Weniger ist manchmal mehr. 

Ob mit Fahrrad oder Carsharing-Auto - Hauptsache schnell ans Ziel kommen

Was machst du, wenn du dich mal nicht mit Savedo beschäftigst?

Das kommt in letzter Zeit nicht allzu häufig vor. Aber für ein gemeinsames gutes Essen mit Freunden oder Freundin, eine Partie Basketball, den Besuch einer der vielen Berliner Kunstausstellungen oder für einen Wochenendkurztrip langt es dann doch manchmal.