undefined

Die Digitalisierung früheren Offlinegeschäfts ist heute eine Realität, mit der sich vom Einzelhändler um die Ecke über den Handwerksbetrieb bis hin bis zur Hausbank alle Branchen auseinandersetzen müssen. Für viele Unternehmen, wie z.B. auch Banken, hat die Digitalisierung zwei Seiten: Bei der Automatisierung von Prozessen kommen die Geldhäuser verhältnismäßig schnell voran. Ihre Geschäftsmodelle so umzubauen, dass sie für die neue digitale Bankenwelt ausnutzen, verläuft jedoch häufig eher schleppend. Die Finanzinstitute digitalisieren außerdem ihre bestehenden Geschäftsmodelle und Prozesse, doch die Umsetzung tiefgreifender Innovationen steht noch am Anfang. Banken überlassen es häufig den großen Technologieanbietern und Fintechs, die Zukunft des Privatkundengeschäfts zu gestalten.

Kooperation zwischen Banken und Fintechs
Banken setzen zunehmend auf Kooperationen mit Fintechs, denn diese gelten als Treiber von digitalen Entwicklungen im Finanzdienstleistungsmarkt und können helfen, Angebots- und Servicelücken zu schließen. Laut der Studie „Branchenkompass Banking“ arbeiten 64 Prozent der Banken mit den Fintechs zusammen. Ein Beispiel für eine erfolgreiche Kooperation zwischen Banken und Fintechs ist die Plattform „Zinsmarkt“ der Deutschen Bank. Mit diesem Zinsportal können Kunden der Bank Festgeld bei anderen Banken anlegen, die höhere Zinsen bieten als die Deutsche Bank selbst zahlt. Möglich macht es das Hamburger Fintech Deposit Solutions mit seiner Open Banking-Plattform. Diese ermöglicht es Banken, ihren Kunden über bestehende Konten attraktive Einlagenprodukte Dritter in Form von Tages- und Festgeldern anzubieten. So erhalten Banken, die Einlagen aufnehmen möchten, Zugang zu Einlagen aus neuen Kundengruppen und zusätzlichen Märkten, ohne ihre eigene Retail-Infrastruktur aufbauen und betreiben zu müssen. Und auch die Privatkunden profitieren von den besten Einlagenprodukten im Markt, ohne bei einer anderen Bank ein neues Konto eröffnen zu müssen.

Digitaler Marktplatz für Festgeld
Digitale Plattformen wie beispielsweise das Zinsportal „Zinsmarkt“, den digitalen Marktplatz der Deutschen Bank für Festgeld, finden 87 Prozent der befragten Fach- und Führungskräfte von Banken laut der Studie „Branchenkompass Banking“ für die Zukunft wichtig. Allgemein bietet Digitalisierung viele Chancen für die Finanzbranche wie geringere Kosten, Effizienzsteigerungen, vereinfachte Zugänge zu Finanzprodukten und eine größere Produktvielfalt. Damit sich Digitalisierung auf eine ganze Gesellschaft positiv auswirkt, sollten Fintech-Unternehmen gemeinsam in den Dialog mit Politik, Aufsichtsbehörden und Branchenverbänden eintreten.

undefined

Deposit Solutions als erstes europäisches Fintech Mitglied im Digital-Netzwerk
Ab sofort wird das Hamburger Fintech auch global an der Digitalisierung mitwirken: Das Weltwirtschaftsforum (WEF) beruft Deposit Solutions als erstes europäisches Fintech in das „Centre of the Fourth Industrial Revolution“. Damit beteiligt sich Deposit Solutions zusammen mit internationalen Software-Unternehmen wie Microsoft, IBM und SAP sowie weiteren Tech-Firmen daran, die Chancen und Folgen der Digitalisierung für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu erfassen, Hindernisse für den digitalen Wandel zu beseitigen, Vorschläge für Rahmenbedingungen und Best Practices zu entwerfen sowie Ansätze für die Politik auf dem Gebiet neuer Technologien zu entwickeln.

Digitalisierung als positiver Beitrag für die Gesellschaft
„Wir teilen die Überzeugung des Weltwirtschaftsforums, dass digitale Innovationen allen und überall zugutekommen sollen. Als deutsches Tech-Unternehmen sehen wir uns hier in der Verantwortung und wollen dazu beitragen, dass die Digitalisierung gesamtgesellschaftlich positiv wirkt. Wir freuen uns darauf, zum Dialog im Centre beizutragen“, so Dr. Tim Sievers, Gründer und Geschäftsführer von Deposit Solutions. Innerhalb des globalen Kompetenznetzwerks engagiert sich das Fintech-Unternehmen in der Arbeitsgruppe „Digital Trade und Cross-Border Data Flows“. Weitere Projekte umfassen die Bereiche Künstliche Intelligenz und Machine Learning, autonome und urbane Mobilität, Blockchain, das Internet of Things (IoT) sowie neue Produktionstechnologien wie Robotik und 3D-Druck.

Über das Kompetenznetzwerk
Das Kompetenznetzwerk „Centre of the Fourth Industrial Revolution“ wurde 2017 vom Weltwirtschaftsforum in San Francisco gegründet und vernetzt Unternehmen, Regierungen, zivilgesellschaftliche Akteure und Experten für eine globale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Digitalisierung. Gemeinsames Ziel ist es, Stakeholder weltweit zu vernetzen und politische Rahmenbedingungen zu fördern, die den Nutzen von technologischem Wandel und Digitalisierung beschleunigen sowie für die Gesellschaft mögliche Risiken minimieren.