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Einlagensicherungen im Test: Bei der Coverage-Ratio erweisen sich Rumänien und Estland als eindeutige Sieger. Sie haben alle anderen EU-Länder weit abgehängt.

Das Finanzportal Kritische Anleger hat einen Blick auf den Füllstand der europäischen Einlagensicherungsfonds geworfen. Neben dem absoluten Volumen ist für das Sicherheitsgefühl der Anleger vor allem die Coverage Ratio (Deckungsgrad) entscheidend, denn sie gibt das Verhältnis der Fondsgröße zur Größe des nationalen Bankensektors und der Kundeneinlagen an. Je höher die Ratio ist, desto sicherer ist die Entschädigung im Falle einer Bankenpleite.

Reichere Länder auf Platz drei und vier verdrängt

Die überraschenden Sieger 2017: Rumänien und Estland mit einer Coverage Ratio von 3,40 bzw. 3,02 Prozent! Damit liegen sie sogar noch vor den vergleichsweise reichen Anlageländern Norwegen (2,57 %) und Schweden (2,26 %). Auch Island (2,26 %) und Kroatien (2,25 %) schnitten sehr gut ab. Zum Vergleich: Deutschland hat zwar den zweitgrößten Einlagensicherungsfonds in Europa, bringt es aber gerade mal auf eine Ratio von 0,34 Prozent. Das Schlusslicht im Test bildet übrigens Slowenien mit 0,09 Prozent.

Sicherer als Deutschland?

Sind Spareinlagen in Deutschland also zehnmal unsicherer als Einlagen in Rumänien? Natürlich nicht. Immerhin muss eine Bank zunächst einmal zahlungsunfähig sein, damit die Einlagensicherung greift– die Sicherheit von Spareinlagen hängt also in erster Linie von der Finanzkraft der betreffenden Bank ab. Aber falls ein rumänisches oder estnisches Kreditinstitut wirklich einmal in finanzielle Schwierigkeiten geraten sollte, sind private Anleger über den nationalen Einlagensicherungsfonds gut abgesichert.

Die Testsieger bei Savedo

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Estland: Versobank

Kroatien: Banka Kovanica, J&T Banka Kroatien, KentBank


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