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Goldlegierungen

Als Goldlegierungen werden Metalle bezeichnet, die durch eine Schmelze mit einem bestimmten Goldgehalt eine Verbindung miteinander eingegangen sind. Vor allem für die Herstellung von Schmuck wird Gold mit anderen Metallen wie Silber, Kupfer, Nickel oder Platin vermischt. Das Ziel dieser Legierungen ist es, die Farbe und die mechanischen Eigenschaften des Metalls zu verändern. Reines Gold ist nämlich sehr weich und eignet sich daher nicht für die Verarbeitung zu Schmuck. Durch die Beifügung von Silber und Kupfer wird die Legierung härter und die Robustheit steigt. Außerdem kann der Preis für das Material mit diesen Methoden gesenkt werden. Übliche Goldlegierungen haben mindestens ein Drittel reines Gold in der Mischung. Je höher der Feingehalt ist, desto kostbarer und begehrter sind die daraus gefertigten Gegenstände.

  • Kennzeichnung der Feingehaltswerte

    Um Schmuckstücke aus Goldlegierungen zu kennzeichnen, werden sie mit einem Feingehaltsstempel versehen. Übliche Markierungen in Europa sind zum Beispiel 333, 585 und 750. Diese Zahlen geben an, wie viel Promille reines Gold in der Legierung enthalten sind. Bei 333 wären das 333 Tausendstel oder 33,3 Prozent reines Gold. Je höher also die Zahl ist, desto höher sind der Wert und der Feingoldgehalt. Auf dem amerikanischen Markt verwendet man Angaben in Karat wie 8K, 14K oder 18K. Hier ist die Umrechnung etwas komplizierter. Die Bezeichnung 24K wird für Feingold verwendet. Anteilig kann man für jedes Karat einen Goldanteil von 4,167 Prozent berechnen. Eine Legierung mit 8K hätte dann einen Goldanteil von 333 Promille, bei 18K wären es circa 750 Tausendstel. Um den Goldpreis für ein Schmuckstück zu berechnen, wird nur der Anteil an Feingold berücksichtigt. Bei 333er Gold wäre das ungefähr ein Drittel vom Gewicht.


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  • Goldbarren als Geldanlage

    Gold wird wegen seiner stabilen Wertentwicklung und seines hohen Preises als Wertanlage weltweit geschätzt. Um Stabilität zu gewährleisten, waren bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts daher viele Währungen noch an den Goldpreis gekoppelt. Das ist heute nicht mehr so. Trotzdem halten fast alle Staaten eine Goldreserve vor. Auch private und institutionelle Anleger verwenden Goldbarren und Münzen als sichere Geldanlage. Die Vorteile für diese Anlageformen sind in der hohen Verfügbarkeit und in der Abkopplung von nationalen Währungen begründet. Gold kann fast überall auf der Welt problemlos gehandelt werden. Der Echtheitsnachweis ist mit einfachen chemischen und physikalischen Methoden möglich. Um bei den Barren sicherzugehen, können sie zur Kontrolle geröntgt werden. Zur die Aufbewahrung der Goldbarren dienen in der Regel Bankschließfächer, Sicherheitstresore und Wertlager. Wer als Privatanleger das Aufbewahrungsrisiko senken will, kann externe Anbieter mit dieser Aufgabe betrauen. Bei Savedo können Sie in physisches Gold als Wertanlage investieren und diese steuerfrei und zu günstigen Konditionen in einem Zollfreilager in der Schweiz verwahren lassen.


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