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Goldgewicht

Wer sein Geld in Gold anlegen möchte, sollte sich auch mit dem Goldgewicht als entscheidendem Faktor beschäftigen. Das Gewicht von Gold hängt maßgeblich von seiner Reinheit ab, Legierungen sind aufgrund der Beimischung von leichteren Metallen zumeist leichter als reines Gold.

  • Die Unze – schon seit Jahrtausenden ein ganz besonderes Gewichtsmaß

    Die Unze wurde etwa im Jahr 5.500 vor unserer Zeit als Gewichtsmaß eingeführt. In dieser Epoche wurden erstmalig Gersten- und Weizenkörner als Grundlage für Gewichtseinheiten verwendet. Der Grund für die Einführung des neuen Gewichtsmaßes lag in der Feststellung begründet, dass die beiden Getreidesorten Gerste und Weizen in ihrer Masse nur ganz minimal voneinander abweichen. Das Wort Unze geht auf die lateinische Bezeichnung Uncia zurück, deren Übersetzung so viel wie ‚Ein Zwölftel’ bedeutet. Im römischen Reich der Antike bestand das Römische Pfund aus insgesamt zwölf Unzen, dies entspricht dem Gewicht von insgesamt 6.912 Weizenkörnern. Auch für das Münzwesen wurde im alten Rom diese Maßeinheit herangezogen.


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  • Die Troy-Unze spielt eine entscheidende Rolle auf dem internationalen Gold- und Silbermarkt

    Die Feinunze wird im Englischen auch als ‚troy ounce’ bezeichnet. Sie ist mit dem Einheitenzeichen oz. tr. versehen, das bei allen Edelmetallen verwendet wird. Ihr Gewicht entspricht dem der Apotheker-Unze - 1 oz.tr. entsprechen demnach 31,1034768 Gramm. Diese Gewichtung gilt jedoch nur für den Edelmetallanteil einer Münze oder eines Barrens. Die Preise für die Edelmetalle Palladium, Platin, Silber und Gold werden in US-Dollar je Troy-Unze angegeben. Auch der jeweilige Börsenkurs eines Edelmetalls wird in US-Dollar pro Feinunze angegeben. Steht der Goldpreis also bei 1.000 Dollar, ist damit nichts anderes gemeint, als dass der Preis für eine Troy-Unze Gold genau 1.000 US-Dollar beträgt.



    Bild: Goldwaage

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  • Bei Goldlegierungen zählt neben dem Goldgewicht auch der Karat-Wert

    Besonders in der Schmuckindustrie spielen die verschiedensten Farbvariationen eine große Rolle, die sich mit Gold, Silber und Kupfer erzeugen lassen. Die Farbspanne der Goldlegierung kann dabei von einem leuchtenden Rotgold über zarte Rosétöne bis hin zu einem kräftigen Apricot-Ton reichen. Goldlegierungen gibt es in den verschiedensten Formen, sie variieren je nach Anteil der dem Gold hinzugefügten Edelmetalle Silber beziehungsweise Kupfer. Je höher der Goldanteil, umso höher ist auch die Karat-Zahl des Goldes und damit auch das Gesamtgewicht. So beträgt etwa der Goldanteil bei 24 Karat 999/1000, wohingegen bei 10 Karat der Goldanteil nur bei 418/1000 liegt. Kein Wunder also, dass Gold eine bevorzugte Wertanlage ist.


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