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Geldanlage in Tschechien

Geldanlagen in Tschechien werden von verschiedenen Kreditinstituten wie beispielsweise der Prager J&T Banka angeboten. Anleger profitieren in diesem Fall von einer hohen Verzinsung und stellen gleichzeitig durch die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 Euro einen Schutz Ihres Geldes sicher.

  • Warum bieten Banken in Tschechien höhere Zinsen?

    Im Vergleich zur Verzinsung in Deutschland erhalten Anleger bei einer Geldanlage in Tschechien in der Regel wesentlich höhere Zinssätze. Die Gründe hierfür sind vielschichtig.

    Unter anderem haben tschechische Banken im Vergleich zu deutschen Instituten einen höheren Kapitalbedarf. Dies liegt insbesondere an der wesentlich geringeren Kaufkraft der tschechischen Bevölkerung, die dazu führt, dass Sparer in der Tschechischen Republik wesentlich weniger Geld bei den nationalen Banken anlegen, als diese für ihre Unternehmungen brauchen. 

    Deshalb werben tschechische Banken mit attraktiven Zinsen längst auch um das Geld von Sparern aus dem Ausland. Die attraktiven Angebote bleiben in Deutschland oder Österreich nicht unentdeckt. Immer mehr Sparer legen angesichts der Niedrigzinsen bei den heimischen Banken ihr Geld auch in Tschechien an. Dank den Richtlinien zur Europäischen Einlagensicherung müssen sie dabei auch kein erhöhtes Risiko eingehen.


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  • Tschechische Einlagensicherung - Schutz für Ihr Erspartes

    Der tschechische Staat ist wie jedes andere EU-Mitgliedsland dazu verpflichtet, die EU-Richtlinien zur Einlagensicherung umzusetzen. Demnach sind alle Einlagen von Privatpersonen bei tschechischen Banken bis zur Höhe von 100.000 Euro durch einen gesetzlichen Einlagensicherungsfonds abzusichern. 


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  • Das deutsch-tschechische Doppelbesteuerungsabkommen

    Zwischen den Staaten Deutschland und Tschechien existiert ein sogenanntes Doppelbesteuerungsabkommen (DBA). Mit dem DBA soll vermieden werden, dass deutsche Investoren bei einer Geldanlage in der Tschechischen Republik zweimal Steuern zahlen: die tschechische Quellensteuer und die deutsche Abgeltungssteuer.

    Mittels einer Ansässigkeitsbescheinigung von einer deutschen Finanzbehörde, aus der hervorgeht, dass ein Anleger seinen ständigen Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland hat, lässt sich die Quellensteuer in Tschechien von 15 Prozent auf 0 Prozent reduzieren. Weitere Informationen zur Reduzierung der Quellensteuer finden Sie auf unserer Informationsseite.


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