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Geldanlage in Portugal

Beim Abschluss von Geldanlagen in Portugal erwerben Anleger direkt portugiesische Finanzprodukte. Das können beispielsweise Staatsanleihen von Portugal sein, die über die Börse gekauft werden. Ihr Erwerb geht jedoch immer mit Ausfalls- und Kursrisiken einher. Alternativ können Anleger bei einer portugiesischen Bank etwa ein sicheres Festgeldkonto mit garantierten Zinszahlungen eröffnen, was durch Anbieter wie Savedo bequem von zuhause möglich ist.

  • Warum gibt es in Portugal höhere Zinsen?

    Portugal gehört wie Deutschland und Österreich der Eurozone an, deshalb gilt auch für dieses Land der Leitzins der Europäischen Zentralbank. Dennoch bieten portugiesische Banken wie etwa die Atlantico Europa deutlich höhere Zinssätze auf Festgelder als deutsche Institute. Das liegt vornehmlich an zwei Gründen:

    Zum einen brauchen viele Banken dringend Geld, weil die Sparer in Portugal selbst über eine vergleichsweise geringe Kaufkraft verfügen. Daher können sie nicht genügend Geld anlegen, um den Kapitalbedarf der portugiesischen Geldhäuser zu decken. Entsprechend werben die dortigen Institute mit besseren Konditionen auch um das Ersparte deutscher oder österreichischer Anleger.

    Zum anderen verlangen die portugiesischen Banken aufgrund größerer wirtschaftlicher Unsicherheiten, als dies zum Beispiel in Deutschland der Fall ist, höhere Zinssätze von Kreditnehmern, wodurch sie wiederum bessere Zinsen für Spareinlagen wie Festgeld zahlen können.

    Ein Vergleich zwischen den Banken aus Deutschland und denen aus Portugal zeigt, dass sich diese Mechanismen massiv auf die Festgeldangebote auswirken: Die Zinssätze unterscheiden sich zum Teil deutlich, und das gilt für Festgelder jedweder Laufzeit.

    Für deutsche Sparer erweist sich eine Geldanlage in Portugal daher gegenwärtig als überaus interessant.


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  • Portugiesische Einlagensicherung - Sicherheit für Ihre Geldanlage

    Als Mitgliedsland der Europäischen Union hat Portugal die EU-Richtlinien zur Europäischen Einlagensicherung umgesetzt. Genau wie Deutschland, Österreich und alle anderen EU-Staaten ist auch der portugiesische Staat verpflichtet, bei einer Bankeninsolvenz Spareinlagen bis zur Höhe von 100.000 Euro pro Kunde und Bank zu garantieren.


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  • Das deutsch-portugiesische Doppelbesteuerungsabkommen

    Zwischen Portugal und Deutschland existiert ein sogenanntes Doppelbesteuerungsabkommen (DBA). Das DBA soll vermeiden, dass Sparer bei einer Geldanlage in Portugal zweimal Steuern zahlen: die portugiesische Quellensteuer und die deutsche Abgeltungssteuer.

    Mittels einer Ansässigkeitsbescheinigung von einer deutschen Finanzbehörde, aus der hervorgeht, dass Sie Ihren ständigen Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland haben, können Sie im ersten Schritt die Quellensteuer in Portugal von eigentlich 28 Prozent auf nur noch 15 Prozent senken.

    Im zweiten Schritt können Sie diese Quellensteuer auf die deutsche Abgeltungssteuer anrechnen lassen. Dienstleister wie Savedo, die sich auf überdurchschnittlich verzinste Festgelder im EU-Ausland spezialisiert haben, stellen hierfür alle notwendigen Unterlagen zur Verfügung. 


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