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Geldanlage in den Niederlanden

Eine Geldanlage im Nachbarland Niederlande ist bei deutschen Sparern immer wieder eine beliebte Alternative zu heimischen Geldanlagemöglichkeiten. In einem direkten Vergleich zu Deutschland bieten niederländische Finanzinstitute wesentlich höhere Verzinsungen auf Festgeldanlagen an.

  • Geldanlage in den Niederlanden

    Interessierte Kapitalanleger, die vorhaben, eine Geldanlage in den Niederlanden abzuschließen, profitieren insbesondere von den starken Sicherheitsmechanismen der niederländischen Einlagensicherung. Die herausragende Einlagensicherung der Niederlande bietet Geldanlegern optimalen Schutz für die eigenen Spareinlagen. Die Deckung der Kundeneinlagen beträgt eine Grundsicherung von bis zu 100.000 Euro je Kunde und Bank, die darüber hinaus keine Eigenbeteiligung erfordert.

    Die Beaufsichtigung zur Einhaltung der Vorschriften erfolgt durch die „Collectieve Garantieregeling“ (CGR). Werden die strengen Vorgaben missachtet, droht den Banken der Entzug der Lizenz durch die zuständige Aufsichtsbehörde. Für Kunden ebenso wichtig: Die Niederlande gilt finanzpolitisch als sehr solide und wird von Experten auf eine Stufe mit der Bundesrepublik gestellt.


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  • Die niederländische Einlagensicherung und ihre Entwicklung

    Bis zum Ende des Jahres 2008 konnte die niederländische Einlagensicherung nahezu identisch mit der deutschen Einlagensicherung verglichen werden. Spareinlagen von Kunden wurden bis zu einer Maximalhöhe von 20.000 Euro zu 100 Prozent abgesichert. Kundeneinlagen bis 40.000 Euro erhielten eine 90-prozentige Abdeckung. Bereits bei den ersten Indikatoren einer drohenden Wirtschaftskrise ergriff das niederländische Finanzministerium schnelle Maßnahmen zur Absicherung der Kundeneinlagen.

    Als vorrübergehende Lösung wurde der Betrag des Einlagensicherungsfonds auf 100.000 Euro je Kunde erhöht. Die Dauer des neuen Anlegerschutzes war zunächst für ein Jahr angesetzt. Ende 2008 wurden von der Europäischen Union neue Vorschriften zur Einlagensicherung auf den Weg gebracht. Allerdings wurde bereits im März 2009 die Entscheidung getroffen, die Höhe des Einlagensicherungsbetrages zum Schutz der Anleger beizubehalten, um der EU-Richtlinie 94/19 bereits vor der eigentlichen Umsetzungsfrist gerecht zu werden. Seit Januar 2011 schreiben die EU-Richtlinien eine Mindesteinlagensicherung von 100.000 Euro je Kunde und Bank vor


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  • Anlegerschutz für Ihr erspartes Vermögen

    Der Einlagensicherungsfonds der Niederlande fällt in den Verantwortungsbereich der niederländischen Zentralbank „De Nederlandsche Bank“ (DNB). Zum Aufgabengebiet gehört ebenso die Verteilung von Zulassungen für Finanzdienstleister. Je nach Kategorie-Einteilung des Finanzunternehmens entscheidet sich, ob eine Erfassung in den Einlagensicherungsfonds erfolgt oder nicht.

    Im Einlagensicherungsfonds befinden sich Banken der Kategorie 2:12 (Bank oder E-Geld-Institute mit Zulassung), 2:13 (Zugelassene Banken, deren Geschäftsbereich sich auch auf Wertpapiergeschäfte bezieht) und 3:111 (Kreditinstitute).

    Das „Depositogarantiestelsel“ sorgt in erster Linie für die geschützte Deckung von Girokonten, Sparkonten und Termineinlagen.


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