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Einlagensicherung Kroatien

Gemäß den Richtlinien der Europäischen Union muss Kroatien einen Fonds zur Einlagensicherung unterhalten. Die kroatische Einlagensicherung ist verpflichtet, Spareinlagen privater Sparer bis zu einem Maximalbetrag von 100.000 Euro abzusichern. 

  • Was ist die kroatische Einlagensicherung?

    Die kroatische Einlagensicherung (DAB, Državna agencija za osiguranje štednih uloga i sanaciju banaka) ist verpflichtet, Sparguthaben privater Sparer bis zu einem Maximalbetrag von 100.000 Euro pro Kunde und Bank abzusichern. Sollte eine kroatische Bank Zahlungsaufforderungen nicht mehr nachkommen können, muss Kroatien den Kunden dieser Bank ihre Einlagen bis zur Garantiegrenze aus Mitteln des nationalen Einlagensicherungsfonds zurückzahlen. Die Rückerstattung der Spareinlagen muss innerhalb von 20 Tagen nach der Beantragung der Rückerstattung durch den Einleger beim kroatischen Einlagensicherungsfonds erfolgen.

    Die kroatische Einlagensicherung hat ihre zentrale Aufgabe darin, Spareinlagen bis 100.000 Euro pro Kunde und Bank zu sichern. Auf makroökonomischer Ebene soll die Einlagensicherung aber auch allgemein die Stabilität des Finanz- und Zahlungssystems in der Republik Kroatien gewährleisten. Nach vorausgegangener Absprache mit der kroatischen Zentralbank ist der kroatische Einlagensicherungsfonds befugt, zeitlich befristete Maßnahmen zu ergreifen, um Banken aus einer finanziellen Schieflage zu helfen. Neben der Rückerstattung von Spareinlagen an die Kunden der Bank aus Mitteln des Einlagensicherungsfonds kann die Einlagensicherung Kroatiens auch an Plänen zur Restrukturierung von in Schieflage geratenen Banken mitwirken.

    Alle Banken in Kroatien, die Einlageprodukte für private Sparer anbieten, müssen Mitglied der kroatischen Einlagensicherung sein und sich am nationalen Einlagensicherungsfonds finanziell beteiligen. Die Partnerbanken von Savedo in Kroatien, die J&T Banka Kroatien, KentBank und die Banka Kovanica, sind selbstverständlich Mitglied im Einlagensicherungsfonds der Republik Kroatien.  


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  • Welche Einlagen sind durch die kroatische Einlagensicherung geschützt?

    Die kroatische Einlagensicherung sichert die Spareinlagen privater Sparer aus dem In- und Ausland, die bei in Kroatien lizenzierten Banken investiert sind. Der kroatische Einlagensicherungsfonds sichert Spareinlagen auf Tagesgeld-, Festgeld- und Girokonten. Geldanlagen in andere Produkte (zum Beispiel Wertpapiere oder Aktienfonds) sind nicht durch die kroatische Einlagensicherung geschützt. 


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  • Welcher Betrag muss durch den kroatischen Einlagensicherungsfonds gesichert werden?

    Die kroatische Einlagensicherung beziehungsweise der kroatische Einlagensicherungsfonds hat private Sparguthaben auf Konten in Kroatien lizenzierter Banken bis zu einem Betrag von 100.000 Euro pro Kunde und Bank abzusichern. Sparer, die Einlagen von mehr als 100.000 Euro bei ein- und derselben Bank tätigen, haben demnach keinen Anspruch darauf, mehr als die garantierte Summe von der kroatischen Einlagensicherung zurückerstattet zu bekommen.


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  • Wann greift die kroatische Einlagensicherung?

    Die kroatische Einlagensicherung wird aktiv, sobald eine Bank, die Mitglied im nationalen Einlagensicherungsfonds ist, in Zahlungsschwierigkeiten gerät und dies der kroatischen Einlagensicherung meldet. Daneben können auch die kroatische Zentralbank oder Privatpersonen den kroatischen Einlagensicherungsfonds auffordern, Informationen zur Liquidität einer Bank einzuholen und gegebenenfalls bei dieser Bank getätigte Spareinlagen zurückzuzahlen. 


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  • Wie finanziert sich der kroatische Einlagensicherungsfonds?

    Die kroatische Einlagensicherung bestückt ihren Sicherungsfonds mit Geldern, die von den Mitgliedsbanken, der kroatischen Zentralbank und dem kroatischen Finanzministerium zur Verfügung gestellt werden. Der Einlagensicherungsfonds muss zu jeder Zeit mit mindestens 0,80 Prozent der insgesamt in Kroatien gesicherten Einlagen ausgestattet sein. In der Regel verfügt der kroatische Einlagensicherungsfonds über wesentlich mehr finanzielle Mittel als durch EU-Richtlinien vorgeschrieben. 

    Für den unwahrscheinlichen Fall, dass aufgrund einer schweren Bankenkrise die vorhandenen Gelder des kroatischen Einlagensicherungsfonds nicht ausreichen, um allen betroffenen Sparern ihre Einlagen bis 100.000 Euro zurückzuzahlen, ist die kroatische Regierung verpflichtet, den kroatischen Einlagensicherungsfonds mit weiteren Mitteln auszustatten. Sollte selbst die Regierung in Zahlungsschwierigkeiten geraten, hat sich die Europäische Union verpflichtet, für Spareinlagen privater Sparer zu garantieren.


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