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Anlagevolumen

Als Anlagevolumen oder Fondsvolumen wird das aktuelle Kapital eines Fonds bezeichnet. Die Berechnung erfolgt aufgrund des Kurswertes und der Anzahl der an die Anleger ausgegebenen Fonds-Anteile. Da sich der Kurs jeden Tag ändert, ist auch das Anlagevolumen ständigen Schwankungen unterworfen. Die Kennzahlen für Aktienfonds erfährt man in den Geschäftsberichten, die monatlich erstellt werden oder in den online zur Verfügung gestellten Informationen der Fondsgesellschaften. Man findet sie unter den Angaben zu den Stammdaten und Fondsinformationen. Das Investitionsvolumen wird üblicherweise in der Fondswährung angezeigt. Für einen direkten Vergleich von Fonds mit unterschiedlicher Anlagewährung müssten die Zahlen umgerechnet werden.

  • Spielt das Volumen eine Rolle für die Bewertung?

    Bei der Bewertung hinsichtlich des Volumens eines Fonds gehen die Meinungen auseinander. Manche Experten raten dazu, ausschließlich Aktienfonds mit einem Mindestvolumen von 5 Millionen Euro in das Portfolio aufzunehmen. Andere Berater meinen, dass zu große Volumina den Fonds schwerfällig in der Performance machen könnten. Mit einem großen Fondsvolumen ist es möglich, viele interessante und unterschiedliche Aktien ins Portfolio des Fonds zu integrieren. Meist werden einige starke Positionen mit ausgezeichneter Performance bevorzugt. Kleinere Werte als gewinnsteigernde Beimischung können die Entwicklung des gesamten Engagements positiv beeinflussen und eventuelle Rückschläge abfedern. Wer eine Kapitalanlage plant, sollte sich nicht ausschließlich vom Anlagevolumen leiten lassen. Weitere Kennzahlen wie das Kurs-Gewinn-Verhältnis, die Kursentwicklung, die enthaltenen Aktien und Rankings dürften wichtige Hinweise zu den Auswahlkriterien geben. Bei einer Investition in Aktien oder Fonds bestehen neben den Risiken der Kursschwankungen auch Währungsrisiken. Dafür gibt es bessere Chancen auf Gewinne als bei einer Festgeldanlage oder der Anlage auf einem Tagesgeldkonto.


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  • Was soll man bei Investitionen beachten?

    Wer das Risiko einer Aktienanlage scheut, kann sich bei kleineren, aber sicheren Zinsen mit einer Kapitalanlage in Festgeld oder Tagesgeld wohler fühlen. Die Zinsen für Tagesgeldkonten hängen mit der Entwicklung auf dem Geldmarkt zusammen. Sie sind in der Regel höher als die Erträge für ein konventionelles Sparkonto. Bei den Investitionen sollte man immer darauf achten, das Volumen auf mehrere Sparten zu verteilen. Durch die Diversifizierung wird das Risiko gesenkt und es bestehen bessere Chancen auf eine attraktive Wertentwicklung. Neben Festgeld, Sparbriefen und Wertpapieren lohnt sich die Anlage in Edelmetallen und Rohstoffen. Das empfohlene Investitionsvolumen in Edelmetalle liegt zwischen 5 und 20 Prozent des Gesamtvermögens. Sowohl die Zinserträge der Sparkonten als auch die durch Dividenden und Verkäufe erzielten Erlöse sind in Deutschland einkommensteuerpflichtig.


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