Tschechische Republik

Die Tschechische Republik ist östlicher Anrainerstaat der Bundesrepublik Deutschland und seit 1. Mai 2004 Mitglied der Europäischen Union. Insgesamt leben rund 10,5 Millionen Menschen in unserem Nachbarland, das etwa ein Fünftel der Fläche Deutschlands misst. Größte Stadt, wirtschaftliche Triebfeder und politisches Zentrum ist die Hauptstadt Prag mit 1,3 Millionen Einwohnern.

Die tschechische Wirtschaft hat nach Rückgängen des Bruttoinlandsprodukts seit Herbst 2013 die Rezession überwunden. Für die Rückgänge sorgten unter anderem gedrosselte Staatsausgaben und eine schwache Inlandsnachfrage. Das BIP ist 2016 um 4,5 Prozent gewachsen und betrug damit 163,9 Milliarden Euro. Für 2017 wird mit einem weiteren Anstieg um 2,4 Prozent gerechnet.  Der tschechische Außenhandel hat 2015 mit rund 270 Milliarden Euro einen neuen Rekordwert erreicht. Die tschechischen Exporte entsprechen fast 85 Prozent des BIP. 

Motor des tschechischen Außenhandels ist insbesondere die Automobilindustrie (Škoda). Weitere wichtige Wirtschaftszweige sind die Schwerindustrie (Eisen und Stahl), der Maschinenbau sowie die Chemie- und Textilindustrie. Einer der wichtigsten Abnehmer tschechischer Industrieerzeugnisse ist die Bundesrepublik Deutschland, mit der Tschechien seit 1996 auch auf dem Gebiet des Umwelt- und Naturschutzes eng zusammenarbeitet (Deutsch-Tschechisches-Umweltabkommen).

 Die renommierte Ratingagentur Standard & Poor's bewertet Tschechien 2017 mit dem Rating AA-.


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