Republik Rumänien

Rumänien ist ein Land im Grenzraum zwischen Mittel- und Südosteuropa. Es grenzt im Westen an Ungarn, im Norden an die Ukraine, im Nordosten an Moldawien, im Osten an das Schwarze Meer, im Süden an Bulgarien und im Südwesten an Serbien. Hauptstadt Rumäniens ist Bukarest mit rund 1,88 Millionen Einwohnern. Insgesamt leben in dem Land am Schwarzen Meer rund 19,87 Millionen Menschen.

Nach Ende des Kalten Krieges hat sich Rumänien politisch den westeuropäischen Staaten angenähert und ist seit 2007 Mitglied der Europäischen Union. Das Regierungssystem ist semipräsidentiell.

Mit der Hilfe der EU und anderer internationaler Geldgeber wie dem Internationalen Währungsfond konnte Rumänien in den vergangenen Jahren seine Wirtschaft kräftig ankurbeln. Mit einer Verschuldungsquote von nur 37,60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) zählt Rumänien zu den am wenigsten verschuldeten Mitgliedstaaten der EU. Auch aus diesem Grund bescheinigen Wirtschafts- und Finanzexperten der Republik heute ein hohes Wachstumspotenzial. Das Wirtschaftswachstum im Jahr 2016 wird auf 5,20 Prozent geschätzt.

Treibende Kraft der rumänischen Wirtschaft ist der Dienstleistungssektor, der im Jahr 2015 ganze 60,50 Prozent zum BIP beitrug. An zweiter und dritter Stelle lagen im selben Jahr das produzierende Gewerbe mit 23,20 Prozent und die Landwirtschaft mit 4,20 Prozent.

Wichtigster Handelspartner Rumäniens ist Deutschland. Als Abnehmer für 26,80 Prozent der Exporte stellt die Bundesrepublik den Hauptabsatzmarkt rumänischer Waren und Handelsgüter dar. Mit einem Anteil von 25,70 Prozent ist Deutschland ebenfalls der wichtigste rumänische Handelspartner für Importwaren. Im September 2016 befand sich die Inflation in Rumänien mit - 0,60 Prozent auf ihrem historischen Tiefststand. Für 2017 wird eine Inflationsrate von 3,00 Prozent erwartet.

Die renommierte Ratingagentur Standard & Poor's bewertet Deutschland 2017 mit dem Rating BBB-.