Portugiesische Republik

Portugal ist der westlichste Staat des europäischen Kontinents und bildet zusammen mit Spanien, Andorra und Gibraltar die Iberische Halbinsel. Hauptstadt und wirtschaftlicher Motor des Landes ist Lissabon mit rund 550.000 Einwohnern. Insgesamt leben in dem Staat, der etwa ein Viertel der Fläche Deutschlands misst, circa 10,6 Millionen Menschen.

Portugal gehört zu den Gründungsmitgliedern der NATO und trat 1986 der Europäischen Union (bis 1992 EG) bei. Seit dem Ende der Militärdiktatur im Zuge der Nelkenrevolution von 1974 hat sich Portugal zu einer stabilen Demokratie entwickelt.

Vom weltweiten Konjunktureinbruch 2009 hat sich Portugal inzwischen sehr gut erholt. Das mit der Europäischen Union im Gegenzug für einen Kredit von 78 Milliarden EUR vereinbarte Reformprogramm konnte im Mai 2014 abgeschlossen werden. Im April 2017 meldete Portugal mit nur 2,1 Prozent das geringste Haushaltsdefizit seit 40 Jahren. Durch diese positive Entwicklung kann sich die Republik inzwischen wieder problemlos auf den Finanzmärkten refinanzieren.

Nach einer Phase der Rezession, verzeichnet die portugiesische Wirtschaft derzeit wieder moderates Wachstum. Das Bruttoinlandsprodukt (2015 rund 180 Milliarden Euro) ist im Jahr 2016 um 1,1 Prozent angestiegen. Die wichtigsten Wirtschaftsmotoren Portugals sind neben Tourismus und Landwirtschaft (Wein, Olivenöl) die Textil-, Pharma- und Kunststoffindustrie sowie die Automobilproduktion (v.a. zusammen mit deutschen Unternehmen).

Die renommierte Ratingagentur Standard & Poor's bewertet Portugal 2017 mit dem Rating BBB-. 

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