Italienische Republik

Italien ist ein Gründungsmitglied der Europäischen Union, liegt zu einem großen Teil auf der Apennin-Halbinsel („Stiefel“) und grenzt im Norden an Frankreich, die Schweiz, Österreich und Slowenien. In der parlamentarischen Republik leben heute etwa 60,60 Millionen Menschen, davon mehr als 2,80 Millionen in Rom, der Hauptstadt und dem wirtschaftlichen Zentrum des Landes.

Nach dem Zweiten Weltkrieg hat sich Italien wirtschaftlich von einem Agrarstaat zu einer der höchstentwickelten Industrienationen der Welt entwickelt. Heute zählt Italien zu den weltweit 10 größten Volkswirtschaften und belegt innerhalb der Europäischen Union Patz vier (Italien gehört genau wie die Niederlande und Deutschland zu den Nettozahlern der EU). Das Bruttoinlandsprodukt betrug im Jahr 2016 mehr als 1,67 Billionen Euro (Quelle: Eurostat) und für 2017 wird ein weiteres Wirtschaftswachstum von 1,15 Prozent erwartet (Quelle: IWF).

Als eines der reichsten Länder der Welt wird Italien zu den G8 gezählt. Es ist Mitglied der NATO und in der Welthandelsorganisation (WTO) vertreten. Die stark exportorientierte italienische Wirtschaft macht das Land zum siebtgrößten Exporteur der Welt, wichtigster Handelspartner mit einem Anteil von 12,6 Prozent an den italienischen Exporten ist Deutschland.

Wie viele andere Länder auch wurde Italien im Jahr 2008 schwer von der Finanzkrise getroffen und hat seitdem umfassende Maßnahmen getroffen, um sich wieder zu erholen. In den Jahren nach der Krise wurden zwei aufeinander folgende Sparpakete umgesetzt: Mit dem ersten Sparpaket im Mai 2010 wurden öffentliche Ausgaben in Höhe von 24 Milliarden Euro reduziert. Das zweite Sparpaket vom Dezember 2011 umfasste vor allem Steuererhöhungen und sollte Entlastungen in Höhe von 30 Milliarden Euro bringen.

Unter der Regierung des aktuellen Premierministers Paolo Gentiloni konzentriert sich Italien nun auf die notwendigen wirtschaftlichen und strukturellen Reformen, um die wirtschaftliche Erholung und das künftige Wachstum des Landes weiter anzukurbeln. Mit Unterstützung durch die Regierung und die Europäischen Zentralbank arbeiten die großen italienischen Bankhäuser an der Rückzahlung ihrer Kredite und an der Rekapitalisierung, um die Stabilität des italienischen Bankensektors wiederherzustellen.

Die renommierte Ratingagentur Standard & Poor's bewertet Italien 2017 mit dem Rating BBB-.

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